Toy Story 5
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Synopsis
Einmal mehr geht unter den Spielzeugen im Kinderzimmer die Angst um. Die Angst davor, ausgetauscht zu werden. Der neue Teil der unglaublich erfolgreichen und bislang erstaunlich konstant auf hohem Niveau spielenden „Toy Story“-Reihe ist dabei voll am Puls der Zeit. Steht nun doch der Siegeszug der digitalen Geräte im Mittelpunkt. Wunderbare Animationsbilder und eine den Wert von echter Freundschaft feiernde Geschichte sorgen für eine kurzweilige Sause. „Toy Story“ aus dem Jahr 1995 ist zweifelsohne ein moderner Klassiker. Als erster komplett am Computer animierter abendfüllender Kinofilm setzte Pixars Abenteuerspaß rund um den Spielzeugcowboy Woody und seine Freunde Maßstäbe. Noch verblüffender als die Wirkmacht des Ursprungsteils ist allerdings die anhaltend starke Qualität der aus ihm entsprungenen Leinwandreihe. Selten hat man ein Franchise gesehen, dessen Nachfolgekapitel das Niveau des Auftakts mehr oder weniger halten konnten. Oft ist spätestens bei der zweiten Fortsetzung die Luft raus. In diesem Fall allerdings nicht. Auch der vierte Beitrag „A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando“, der 2019 das Licht der Welt erblickte, schickte bekannte und einige neue Figuren auf eine vor witzigen Ideen nur so sprühende, gleichzeitig hochemotionale Erkenntnisreise. Sieben Jahre später kehrt die Saga mit ihrem fünften Film zurück – und trägt dabei vor allem dem Siegeszug der digitalen Technik Rechnung. Auch in Kinderzimmern gibt es inzwischen viele Geräte, die mit dem Internet verbunden sind, Künstliche Intelligenz nutzen, um bestmöglich auf die Bedürfnisse des Nachwuchses reagieren zu können. Eine Entwicklung, die, sofern ungesteuert, nicht nur Pädagogen Sorgenfalten auf die Stirn treibt. „Toy Story 5“ bringt sich in den Diskurs mit ein und möchte aufzeigen, wie wichtig echte Interaktion, echter freundschaftlicher Austausch sind. Der Ausgangspunkt ist ähnlich wie in den meisten vorangegangenen Teilen: Unter den Spielzeugen geht die Angst davor um, ausgetauscht zu werden. Dieses Mal ist es keine andere Puppe oder kein anderes Kuscheltier, das die Dynamik im Kinderzimmer bedroht, sondern das froschförmige Tablet Lilypad. Die Eltern der achtjährigen Bonnie schenken es ihrer Tochter nach anfänglichem Zögern, da die Kleine massive Schwierigkeiten hat, Freunde zu finden. Bei einer Übernachtungsparty wird sie ausgelacht, weil sie noch immer gerne analog spielt. Mit dem Auftauchen von Lilypad sind ihre treuen, lebendigen Spielfiguren rund um die Ordnungshüterin Jessie und den Astronauten Buzz Lightyear urplötzlich außen vor, was vor allem Erstere ändern will. Noch dazu erkennt sie, dass Bonnie die neue Online- und Appfixierung gar nicht guttut.
Genres
- Animation