Genre
Documentary films in Berlin
Every current Documentary film with at least one screening from today onwards, sorted by rating. Tap a title for showtimes, language versions and tickets in Berlin's cinemas.

Treat Me Like Your Mother(2025)
Documentary
Four trans women from Lebanon—Em Abed, Jamal Abdo, Antonella, and Mama Jad—recount lives shaped by resilience, love, and loss. Their stories span from the groundbreaking state-funded gender-affirming surgery of 1997 to the disappearance of Beirut’s once-safe queer spaces. Through personal photographs, archival footage, and recollections of places like the Raouche strip, their voices resurrect a forgotten history of community and survival amid war and oppression. Interwoven with the filmmaker’s own journey of self-discovery, this intimate documentary traces four decades of trans life in Beirut, celebrating friendship, identity, and the enduring spirit of chosen family.

Do You Love Me(2026)
Documentary
A playful and personal journey through Lebanon’s audiovisual memory, composed entirely of archival footage. It is a love letter to Beirut, spanning 70 years of film, TV, home videos, and photography, exploring the Lebanese collective psyche – marked by joy and intimacy, destruction and loss. Through the eyes of citizens, filmmakers and artists, the film reconstructs a fragmented history in a country without a national archive, celebrating creative expression as both resistance, renewal and a way to preserve memory.

Exprmntl 4 Knokke(1967)
Documentary, TV Movie
Turn of the year 1967/68: at the fourth EXPRMNTL festival in the Belgian seaside resort of Knokke, the film documents spontaneous performances, happenings and protest actions, capturing – only a few months before May ’68 – the harbingers of cultural upheaval.

Invisible People(2023)
Documentary
Invisible People is a multi-layered depiction of the unique Japanese contemporary dance Butoh that flows between revolt, eroticism, trance, prayer, ancestral experience, and physical anonymity. The film gradually drifts away from its core issue and becomes a general portrayal of life itself, with all its unforeseen strokes of fate and strange micro-connections.

Scherbenland(2026)
Documentary, History, Music
Spanning 50 years, the documentary traces a path through the Berlin district of Kreuzberg, linking the legacy of the rock band "Ton Steine Scherben" - best known for their work in the 1970s - with their successors.

10 Tage im Oktober(1989)
Documentary
Oktober 1989 – eine außergewöhnliche Zeit. In der Berliner Gethsemanekirche finden sich immer Menschen zusammen, die den Mut gefunden haben, sich gegen staatspolitische Verkrustungen aufzulehnen. Rund um die Gethsemanekirche sprechen die Filmemacher mit Beteiligten, Opfern, Befehlshabern, Befehlsausführenden, Christen, Kommunisten, Polizisten, hörten ihre Irrtümer, Lügen, Hoffnungen. Vor dem Dialog stehen die offenen Fragen und das Zuhören und diese Bilder, die niemand vergessen darf. Ein studentischer Dokumentarfilm, ausgezeichnet mit der »Goldenen Taube«. Der Film wird aus Anlass des Tages des Audiovisuellen Erbes gezeigt. Die Digitalisierung der restaurierten Fassung war dank des Förderprogramms Filmerbe (FFE) möglich.

Art War(2014)
Documentary
»Art War« ist ein deutscher Dokumentarfilm von Marco Wilms aus dem Jahr 2013 über das Aufkommen von Graffiti , Streetart und Musik als Ausdrucksmittel nach dem Sturz Husni Mubaraks und während des Arabischen Frühlings . Der Dokumentarfilmer Marco Wilms begleitete über zwei Jahre den Musiker Ramy Essam , sowie die Electropop-Sängerin Bosaina und die jungen Künstler Mohamad Fahmy , auch bekannt als Ganzeer , Ammar Abo Bakr , Mohamed Khaled , Alaa Awad und den deutsch-ägyptischen Politologen Hamed Abdel-Samad . Der Film zeigt, wie die jungen Künstler ihre Kunst als Waffe, als Ausdruck ihres Protestes und als Erinnerung an Märtyrer der Proteste, wie die Porträts in der Mohamed-Mahmoud-Straße , einsetzen. »Art War ist in seiner fatalistischen Präzision ein Glücksfall. Marco Wilms hält den Seismographen direkt ins brodelnde Zentrum der Unruhe. Er führt vor, was bislang nur abstrakt begreiflich schien: In Ägypten sind alle dissidenten Gruppen umstellt von Feinden. Das Regime tötete die Demonstranten, die Muslimbrüder jagen die Künstler, das Militär metzelt die Muslimbrüder nieder, die Künstler bejubeln das Militär. In den Graffiti auf den Wänden der Stadt erkennt man das Trauma einer ganzen Generation.« (Swantje Karich, FAZ) Der Film bildet den Auftakt zur Reihe »Galerie Straße – Streetart Revisited«, die im November in Kooperation mit der Stiftung WissensArt fortgeführt wird. Am 31.10., 19:00 Uhr, in Anwesenheit des Regisseurs MarcoWilms.

Barbara Forever(2026)
Documentary
Queer cinema pioneer Barbara Hammer (1939–2019) started making films at the age of 27, coming out as a lesbian in her early 30s: “My life has been lived in film.” The sheer wealth of film material of her life also forms the basis for Barbara Forever , Brydie O’Connor’s debut feature which achieves the mammoth task of doing justice to her dazzling and charismatic personality: a pioneer of lesbian and queer self-representation “in a world where we are invisible”, a seductive lover – and a both experimental and daring filmmaker. Above all this: a lust for life. Through her films, which include Dyketactics (1974), Audience (1982) and Nitrate Kisses (1992), hitherto unseen archive material, Barbara’s narrative voice – and with her life partner Florrie Burke as another focal point – the temporality of life itself is queered: lots of sex and intimacy, the theory of the cinema of touch, the desire for artistic recognition, her relationship with her mother in an immigrant family and the mission to pass on and share what film does best, not least in view of her illness and dying. Fans, newcomers and returning viewers alike: allow yourselves to be touched by this Dyke Poetry! TEDDY Award Berlinale 2026 A veritable goldmine of queer cinema , and a film worthy of its peerless subject. – Indiewire

Barbara Forever(2026)
Documentary
Queer Cinema-Pionierin Barbara Hammer (1939–2019) fing mit 27 an, Filme zu machen und hatte mit Anfang 30 ihr lesbisches Coming-out: „My life has been lived in film.“ Die schiere Fülle an Filmmaterial ihres Lebens ist auch der Stoff von Barbara Forever, Brydie O’Connors Langfilmdebüt, dem die Mammutaufgabe gelingt, der schillernd-charismatischen Persönlichkeit gerecht zu werden: Vorreiterin lesbisch-queerer Selbstrepräsentation „in a world where we are invisible“, verführerische Liebhaberin, experimentier- wie risikofreudige Filmemacherin. Über allem: der Lebenshunger. Entlang ihrer Filme, darunter Dyketactics (1974), Audience (1982) und Nitrate Kisses (1992), erstmalig zu sehendem Archivmaterial, Barbaras Erzählstimme und mit Lebenspartnerin Florrie Burke als weiterem Zentrum wird Lebenszeitlichkeit selbst gequeert: viel Sex und Intimität, die Theorie des cinema of touch, der Wunsch nach künstlerischer Anerkennung, die Beziehung zur Mutter in der Immigranten-Familie und die Mission, weiterzugeben und zu teilen, was Film vermag, nicht zuletzt angesichts ihrer Krankheit und ihres Sterbens. Fans, Neu- und Wiedereinsteiger*innen gleichermaßen: Lasst euch von der Dyke-Poesie berühren! Teddy Award für den Bester Dokumentarfilm
Behind The Open Door(2025)
Documentary
Doku, die Konventionen von Sexualität, Intimität und Identität hinterfragt

Das Land, in dem ich geboren bin(2001)
Documentary
Ein Film über Rumänien, über den Osten und den Westen, über Gott und die Welt, über zwei Mönche und vier Rumänen. Ein zeitloses Film-Essay, das in diesem Jahr das 25 jährige Jubiläum mit einer Kino Tour feiert. Der Dokumentarfilm beschreibt den Alltag und die Geschichte von vier Menschen und deren Familien am Rande Europas. Der Landarzt im Film sagt, Rumänien gehört zur Wiege Europas und es gibt für Rumänien keine Alternative zu Europa. Und der Fussballtrainer beschreibt die rumänische Gegenwart als eine Zeit, in der man nicht von fahrenden Zügen abspringen dürfe, weil man nicht wisse, wann wieder einer fährt. »Das Land, in dem ich geboren wurde« ist eine Liebeserklärung an diese Menschen, an die Rumänen und ihr Land, und ein optimistisches Statement für die Zukunft dieses in der Öffentlichkeit weithin ignorierten Balkanlandes. Ein Filmdokument das zeigt, dass sich nach 25 Jahren – erschreckenderweise – fast nichts verändert hat. Am 1.10., 19:00 Uhr, in Anwesenheit des Filmemachers Hansi Breier.
- No poster
Die Mauer(1990)
Documentary
A film meditation spanning late 1989/90, when the borders between Berlin East and West were open but the wall was still standing.
- No poster
Familie Brasch(2018)
Documentary
Die Braschs waren eine Vorzeigefamilie im DDR-Sozialismus: Der Vater war Antifaschist und Parteifunktionär, die Söhne Thomas und Peter waren bekannte Literaten. Doch die 1968er-Konflikte rissen die Familie auseinander. Die Dokumentation zeigt die Dynastie der Braschs, die zwischen Ost und West oszillierte. Die tragischen Schicksale einzelner Familienmitglieder spiegeln den Untergang der deutsch-deutschen Epoche.

Former East / Former West(1994)
Documentary
In Hunderten von Straßeninterviews, die zwei Jahre nach der Wiedervereinigung in Berlin geführt wurden, dokumentiert »Former East / Former West« auf lebendige, offene und manchmal verstörende Weise, was es an diesem besonderen Punkt in der Geschichte bedeutete, deutsch zu sein. 45 Jahre lang führten die Bewohner*innen des geteilten Berlins ein völlig unterschiedliches Leben, sowohl in ideologischer Hinsicht, als auch, was ihren Alltag betrifft. Silver stellt die Vorstellung einer gemeinsamen Sprache in Frage, indem sie ihren Fokus auf sich wandelnde Denitionen richtet: von Bezeichnungen politischer und ökonomischer Systeme – Demokratie, Freiheit, Kapitalismus, Sozialismus – oder von Begriffen, die Nationen und Identitäten beschreiben, wie Nationalität, Deutschland, Geschichte, Ausländer, Heimat. Die New Yorker Künstlerin Shelly Silver erforscht das Spannungsfeld zwischen Öffentlichem und Privatem, Narrativem und Dokumentarischem sowie das Verhältnis zwischen Subjekt und Objekt der Betrachtung. Ihre Arbeiten wurden weltweit ausgestellt und waren u. a. im MoMA in New York, in der Tate Modern, am Centre Pompidou, dem Museum of Contemporary Art in Los Angeles, dem Yokohama Museum, dem Londoner ICA und auf den Filmfestivals von London, Singapur, New York, Moskau und Berlin zu sehen.

Geschichten aus zwölf und einem Jahr(1985)
Documentary
Knapp anderthalb Jahrzehnte nach der Besetzung des ehemaligen Krankenhauses Bethanien und der Umbenennung in Georg-von-Rauch-Haus werden in dieser fiktionalen Dokumentation dreizehn ehemalige Besetzerinnen und Besetzer aufgesucht, von Karl Marx (der jedoch bald wieder abreist) und vor allem dessen Tochter Jenny. Spielfilmelemente machen die Träume und Ideen der einzelnen Personen, die nach und nach porträtiert werden, sowie der gesamten 68er-Generation lebendig. Dokumentiert werden in Manfred Stelzers Film die Lebenswege und jetzigen Lebensumstände, vom Trinker über den Unternehmer bis hin zum »etzten Rebellen« Rio Reiser, der auch die Filmmusik liefert. Der Film wird aus Anlass des Tages des audiovisuellen Erbes gezeigt. Die Digitalisierung der restaurierten Fassung war dank des Förderprogramms Filmerbe (FFE) möglich.

Gestern Mitte Morgen(1995)
Documentary
„Mitte“ – das ist der frühe Bezirk Mitte von Berlin, und es zeichnete sich damals schon ab, dass es wieder Zentrum werden wird. Der Dokumentarfilm beginnt mit Alltagsbeobachtungen mit jenen Beobachtungen, dass da etwas „aus der Mitte“ geraten ist. Anfang 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts, nach dem Fall dieser Mauer, entstand in einem kleinen Teil des Bezirkes, in der so genannten Spandauer Vorstadt, ein bewohnbarer Freiraum für Menschen aus dem ehemaligen westlichen „kapitalistischen“ Ausland. Es kamen internationale junge Lebenskünstler und solche, die es hier wurden. Sie fanden, in dem von der ehemaligen DDR streng bewachten Grenzraum nahe der Friedrichstrasse, in den nun leer stehenden, einfach beziehbaren oder billig mietbaren Wohnungen und Häusern, eine Freiheit und einen neuen Lebensraum, wie er in ihren teuren Heimatländer bereits verschwunden war. Von diesen Menschen, den Orten ihres Lebens, den Sehnsüchten, dem Alltag und ihrer Kunst erzählt der Film »Gestern Mitte Morgen«. Wo keine Mitte ist, wo die Balance verloren ist, entsteht oft die Chance für etwas Neues. Hier ist nun wirklich alles möglich: Die einen reiten auf der hohen „Welle des Kapitals“, die anderen leben fast ohne Geld und empfinden diesen Teil Berlins als ihre persönliche Mitte der Welt. Diese anderen sind es, die hier, fast sentimental, hängen bleiben und die uns in diesem Film interessieren. Es gelingt hier eine Art filmisches Tagebuch, dass die Leute von dieser lebendigen Mitte erzählen.
- No poster
Helene Weigel - Revolutionärin im Rampenlicht
Documentary
Der Kinodokumentarfilm über die Jahrhundertfrau Helene Weigel ist eine vielschichtige Annäherung an die außergewöhnliche politische Künstlerin, Antifaschistin, Schauspielikone und Gründerin des Berliner Ensembles. Der Film versucht, Weigel aus dem Schatten Bertolt Brechts zu holen und sie als treibende Kraft in der bahnbrechenden künstlerischen Symbiose neu zu entdecken. Im Zentrum stehen das Überbordwerfen bürgerlicher Konventionen und die Suche nach neuen Wegen – in der Kunst, in der Politik wie im Privaten.

Hiddensee(2026)
Documentary
On the island of Hiddensee, very different groups of people meet. Some want to indulge in the rich artistic legacy of the isle, as well as its natural beauty, while others are looking for parties, diversion and opportunities to build a community for the fashionable and wealthy. Susanne Kim

Jazzfest Community Week: SOUNDTRACK TO A COUP D’ETAT
Documentary
Der Oscar-nominierte Dokumentarfilm begleitet die antikolonialen Unabhängigkeitsbewegungen der 1960er Jahre in Afrika und zeigt, wie der Kalte Krieg den Kampf um politische und wirtschaftliche Macht prägte. Anhand von Archivmaterial und Jazzmusik verwebt Regisseur Johan Grimonprez globale Machtstrukturen, kulturelle Diplomatie und den Widerstand gegen koloniale Herrschaft. Ein eindrucksvoller Film über Dekolonisierung, geopolitische Interessen und die politische Kraft des Jazz. Die Filmvorstellung findet im Rahmen der Jazzfest Community Week (26.10.-1.11.2026) statt und ist eine Veranstaltung der Berliner Festspiele / des Jazzfest Berlin.

Jeder Acker, Jede Fabrik – Ideen für eine notwendige Revolution(2026)
Documentary
Die Art und Weise, wie wir unser Leben produzieren, ist dumm, gefährlich und grausam. Es ist an der Zeit über eine Revolution nachzudenken, die die Gesellschaft grundlegend verändert. Die Filmemacher haben Genossen zu den revolutionären Momenten der 1970er Jahre befragt. Sie haben mit Leuten gesprochen, die sich derzeit an Debatten über eine neue Produktionsweise beteiligen. Sie haben dutzende Arbeiter interviewt, die sich aktuell auf Gemüseäckern, in Umspannwerken, Krankenhäusern oder U-Bahnschächten zur Wehr setzen. In »Jeder Acker, jede Fabrik« entwickeln sie aus all diesen Stimmen ein konkretes Bild davon, wie der Übergang in eine post-kapitalistische Gesellschaft aussehen könnte. Für alle, die ihren Kopf nicht in den Sand stecken wollen. Kinopremiere am 15.10. in Anwesenheit der Filmemacher. Deutsche Fassung (19:15 Uhr) und englische Fassung (21:00 Uhr).

LONDON(2026)
Documentary
Auf der Autobahn zwischen Wien und Salzburg unterhält sich Bobby mit Unbekannten. Er pendelt hin und her, um seinen Freund im Krankenhaus zu besuchen. Dank der Mitfahrgelegenheiten spart er Kosten. In den Begegnungen zwischen Unbekannten entstehen Zwischenmenschlichkeit und intime Momente. Irgendwo zwischen Spiel- und Dokumentarfilm zeigt LONDON einen Querschnitt der Gesellschaft, in dem trotz aller Unterschiede die Gemeinsamkeiten im Vordergrund stehen.

La Graciosa – Kanarische Träume(2025)
Documentary
Seit 1994 kennen die Regisseure die kleine Insel La Graciosa nördlich von Lanzarote. Wer konnte damals ahnen, welche dramatischen Veränderungen die Menschen dort in den nächsten drei Jahrzehnten erleben würden? Inzwischen ist La Graciosa o ffi ziell als achte Insel der Kanaren anerkannt. Ein Status, für den die ca. 600 ständig in einem einzigen Dorf lebenden Einwohner viele Jahre gekämpft haben. La Graciosa ist ein einzigartiger Mikrokosmos. Unterschiedliche Bewohner des Dorfes, zu denen die Filmemacher im Laufe der Jahre ein vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut haben, sind die Protagonisten des Films. Diese beleuchten gesellschaftlich aktuelle Themen: die Gleichstellung der Frau, die Bedeutung kommunaler Selbstverwaltung, den Schutz von Natur und Umwelt, die Entwicklung alternativer Formen eines ökologisch verträglichen Tourismus, Fragen des sozialen Miteinanders, Respekt vor der Lebensleistung der älteren Generation, Verlust von Traditionen. Eine Liebeserklärung an die Lebenslust und den Widerstandsgeist der Insulaner, die sich wie ein bekanntes gallisches Dorf kämpferisch und gewitzt gegen die übergeordnete Verwaltung auf Lanzarote zur Wehr setzen! Im Mittelpunkt des etwas anderen Reisefilms steht die Frage: Gibt es das Paradies auf Erden überhaupt? Haben sich alle Träume der Menschen auf La Graciosa erfüllt? Am 17.10., 18:30 Uhr, in Anwesenheit der Filmemacher Karin Kaper & Dirk Szuszies.
Leica - Ein Jahrhundert in Bildern(2026)
Documentary
Über die Erfindung und Geschichte einer legendären Kamera

Mona Mur in Conversation(2024)
Documentary
Die in Hamburg geborene Mona Mur begann als Protagonistin des deutschen Undergrounds der frühen 1980er Jahre, liebäugelte aber immer mit dem großen Pop. In ihrer Karriere hat sie viele musikalische Territorien durchquert, von Post-Punk/Industrial bis zu elektronischer Musik, von pianobasierten Punk-Torch Songs bis zu harter, experimenteller Gitarrenmusik – alles mit ihrer eigenen Handschrift. Ihre wichtigsten Kollaborationen: En Esch (KMFDM), FM Einheit, Mark Chung, Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten), Nikko Weidemann, Dieter Meier (Yello), J.J. Burnel und Dave Greenfield (Stranglers), Ralf Goldkind, die Filmemacher*innen Monika Treut, Elfi Mikesch, Fatih Akin, die Fotografin Ilse Ruppert, aber auch das Warschauer Philharmonische Orchester. Mona Mur arbeitet auch als Komponistin und Soundkünstlerin für Filme und Computerspiele. Ihre frühen Alben sind jetzt wiederveröffentlicht worden – eine gute Gelegenheit, in ihr bisheriges Schaffen einzutauchen. Und so stellt sich Mona Mur in einem glasklaren Rahmen den Fragen des Filmemachers Dietmar Post. Reich bebildert mit Fotos sowie Film- und Musikvideoausschnitten entsteht so eine vielschichtige Oral-History-Biografie, die schnörkellos beschreibt, was es heißt, Künstlerin zu sein, im Musikgeschäft eigene Ideen zu verfolgen und Widerstände zu überwinden. https://monamur.com

Naza(2026)
Documentary
The co-directors of NO OTHER LAND spent three years talking to members of the Israeli Armed Forces and Secret Service about the protocols and factors behind the assassination of palestinian politicians and operatives. It all comes down to "NAZA", an abbreviation of the hebrew term for "collateral damage". The filmmakers explore how close these military operations come to war crimes and human rights violations. Thomas Dorow

Ozzy & Black Sabbath: Back To The Beginning(2026)
Documentary, Music
This concert film captures a historic moment in heavy metal history: Black Sabbath´s final performance in their native Birmingham on July 5, 2025.
- No poster
RIP: A Remix Manifesto(2008)
Documentary

Schönheit & Vergänglichkeit
Documentary
Als junger Fotograf porträtierte Sven Marquardt unübertroffen die Ostberliner Prenzlauer-Berg-Bohème in gotischem schwarz/weiß. Nach dem Mauerfall legt er ein paar Jahre die Kamera beiseite und taucht ins Nachtleben ab. Sein Charisma und die Arbeit an der Tür des Berghain, das in der internationalen Clubszene Kult-Status erlangt, machen ihn weltberühmt. Aber auch die Fotografie lässt ihn nicht los. Mit seinen Ausstellungen, Publikationen und Auftragsarbeiten erlangt er nun ebenfalls Weltruhm. Nacht, Rausch, Exzess und Dunkelheit strahlen seine Werke aus, obwohl sie bei Tageslicht entstehen. Die Porträts seiner DJs, Musiker, Türsteherkollegen sind erotisch, lässig, schmutzig und existenziell. Neben Sven Marquardt begegnet Regisseurin Annekatrin Hendel in ihrem wieder sehr persönlichen Film, auch zwei seiner Modelle und Weggefährten aus der Ostberliner Punk-Zeit: Dominique »Dome« Hollenstein, der »Marilyn des New Wave« und Robert Paris, ebenfalls Fotograf. Der Film begegnet drei Freunden mit einer gemeinsamen Jugend im Osten, deren Werdegang geprägt ist von ihrem künstlerischen Blick auf die Welt, von Radikalität und Offenheit. Sie lebten im Jetzt – und tun das noch immer. Sie sind sich über die Zeit in ihrem Anderssein treu geblieben – und auch der Film bleibt sich treu. Er ist auch die Liebeserklärung an eine im ständigen Wandel befindlichen Stadt. Ob es sich dabei um Robert Paris’ legendäre Ostberlin-Ansichten handelt oder um den Charme eines der letzten unsanierten Hinterhäuser, das Dome, wie eine märchenhaften Puppenstube, heute noch bewohnt. »Schönheit & Vergänglichkeit« erzählt nicht nur die Geschichte von der unbedingten Sehnsucht nach Individualität und Rebellion, sondern auch vom Älterwerden, von Freundschaft und Liebe. Und was Veränderung bedeuten kann, welche Chancen und Kräfte, nach einem anfänglichen spürbaren Verlust der eigenen Identität, freigesetzt werden können. Uraufführung zur 69. Berlinale 2019, Berlinale Panorama Heiner-Carow-Preis der 69. Berlinale für Annekatrin Hendel Weltpremiere bei Hot Docs – International Documentary Filmfestival

Töchter Europas(2026)
Documentary
Ein Road-Movie in den Fernreisebussen, auf den Schnellstraßen und in den Busterminals eines vermeintlich grenzenlosen Europas. Ein Kino-Dokumentarfilm in kaleidoskopischen Momentaufnahmen, entlang der Schicksale dreier ganz unterschiedlicher Frauen, ihrer Erlebnisse und Begegnungen. Ein Film über die Göttin Europa aus der Perspektive ihrer Mütter, Schwestern und Töchter.
- No poster
Vaterlandsverräter(2011)
Documentary
Der größte Feind im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant. Diese Mahnung seiner Mutter war dem Schriftsteller Paul Gratzik, der in den 1970ern in der DDR zu einem gefeierten Schriftsteller wurde, immer wohl bewusst. Dennoch hat er 20 Jahre lang als Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi gearbeitet und Berichte über Freunde und Förderer geschrieben. Anfang der 1980er enttarnte er sich und wurde dann selbst zum Objekt der Stasi-Beobachtung.

Was haben wir gelacht – How we did laugh(2026)
Documentary
Some of the women who were allowed to be funny on German television during the 1990s look back on the era, appreciating the trailblazer status they and others had and considering some of the "jokes" their male colleagues were allowed to get away with. Harald Mühlbeyer

Whistleblower(2026)
Documentary
Der Film taucht ein in eine Welt, in der extreme Vorsicht überlebenswichtig ist. Drei mutige Menschen in Afrika, Europa und den USA setzen ihr Leben, ihre Karriere und ihre Familien aufs Spiel, um Informationen zu enthüllen, die aus reinem Machtinteresse vor uns geheim gehalten werden sollen. Über drei Jahre begleitet der Film Jäger und Gejagte und legt so erstmals auch die universellen Dimensionen des Whistleblowings offen, die über eine einzelne Veröffentlichung hinausgehen. Sie werden beschützt von engagierten Profis, die unermüdlich um die Welt reisen, um zwischen den Interessen der Journalist:innen und den Nöten der Whistleblower:innen zu vermitteln. Und sie werden gejagt von Lobbyisten, Regierungen und ihren Geheimdiensten, die einen regelrechten Krieg gegen Whistleblower führen, um sie einzuschüchtern und zu delegitimieren. Ein Film über Vertrauen, Mut und Zivilcourage. Mit Jean-Jacques Lumumba, dem Großneffen des Freiheitskämpfers Patrice Lumumba aus dem Kongo, der selbst im Exil in Frankreich eingeschüchtert und bedroht wird. Mit dem NSA-Intelligence-Analysten Daniel Hale, dem unter der Trump-Regierung 10 Jahre Haft wegen angeblichem Geheimnisverrat drohen. Mit Delphine Halgand-Mishra und ihrer Organisation The Signals Network zur Unterstützung von Whistleblowern. Dem ehemaligen Leiter der Counterintelligence im Weißen Haus, Holden Triplett. Sowie den beiden Journalisten der Panama Papers, bei denen sich neue Whistleblower mit brisanten Enthüllungen gemeldet haben.